Gründung des Vereins

„Thagchokling Wohlfahrts-Organisation e. V."

Teil 3

Das Thagchokling Projekt - Ein humanitäres Projekt für die Zukunft

unterstützt von Lotus-Travel in München

Das Projekt begann seinen Lauf, als Roland Wieser im Spätsommer 1999 auf einer Trekking-Tour in Ladakh eine Vision, einen Traum hatte.

"In Ladakh – im Land des Himmels – fühlte ich mich wohl und hier kristallisierte sich der Gedanke heraus, etwas zu bauen – einen Ort ohne Zwänge und Grenzen, ohne Religion und Dogma, eine Begegnungsstätte für die Menschen der Welt."

An einem wunderbaren Ort am Ende eines Seitentals des Indus wurde am 10. April 2000 der Grundstein gelegt. Am 3. Juni 2001 erfolgte bereits die Fertigstellung und diese himmlische Begegnungsstätte wurde als tibetisch-buddhistisches Kloster geweiht. Seit dieser Zeit ist es ein Ort, an dem Menschen aus Ost und West zur Ruhe kommen und zu sich selbst finden. Die westliche und die östliche Welt mit ihren Philosophien treffen hier aufeinander und durch die gegenseitigen Diskussionen entsteht eine tiefe Verbundenheit zwischen zweier Welten. Das Herz geht auf und jeder wird reich beschenkt mit einem Lächeln der Männer, Frauen und Kinder vor Ort.

Durch den Bau des Klosters konnte der einheimischen Bevölkerung viel Anerkennung gegeben werden; gleichzeitig stieg der Wohlstand der Bauersleute ein bisschen, nachdem sie sich mit ihrer Arbeit am Bau des Klosters einige Rupien verdienen konnten. So konnten wichtige Anschaffungen, wie z.B. neue Schuhe für ihre Kinder oder Erwerb eines kleinen Ofens getätigt werden. Andere reparierten ihr Haus, damit der Schnee im Winter (bis minus 30 Grad) nicht wieder in ihre Räume eindringt.

Aus dem Zusammenleben mit den einfachen, aber glücklichen Bauernfamilien auf 3.750 Meter Höhe entstanden weitere Ideen und Gedanken, die in den nächsten Jahren in diesem Hilfsprojekt umgesetzt werden.

Es soll ein Projekt des Mitgefühls werden, für die Menschen in diesem Teil der Welt, in Ney/Ladakh. Eine gute Verbindung zwischen West und Ost ist zu schaffen, das Beste von zwei Welten ist zusammen zu führen.

Der Start für das neue Thagchokling-Zentrum wurde im April 2002 gegeben.

Nachdem ein passendes traumhaftes Grundstück gefunden wurde, begannen die Arbeiter bereits die am Grundstück liegenden Felsen zu bearbeiten und in Bausteine zu zerschlagen.

Ein grober Bauplan für das Projekt „Liebe und Mitgefühl“ wurde gezeichnet:

Das Zentrum erhält einen Kindergarten, eine Schule, ein Krankenhaus und einen Ausbildungsbereich für das „Gesundbleiben und Gesundwerden“.

Die Ausbildung und die medizinische Grundversorgung ist das Wichtigste für die Menschen hier vor Ort.

Das hob auch der Dalai Lama hervor, als er am 13.8.2002 das Kloster besuchte und sich über das Thagchokling-Projekt erkundigte.

Durch den Bau vor Ort wird gezielt investiert, kein einziger Euro oder Dollar geht auf dem Verwaltungsweg verloren und keine Menschen bereichern sich an den Spenden.

Hierzu wurde die „Thagchokling Wohlfahrtsorganisation“ in Ladakh gegründet, die durch Mönche vor Ort verwaltet wird. Parallel dazu wurde in Deutschland der Verein „Thagchokling Wohlfahrts-Organisation e. V." gegründet.

Durch die Arbeiten am Bau der Projekte, können die Bauern vor Ort ihr Einkommen aufbessern. Gleichzeitig wird für die Menschen ein Ausbildungs- und Gesundheitszentrum geschaffen. Das Bildungssystem und das Gesundheitssystem liegt dort noch sehr im Argen. Gleichzeitig gilt es die heilerischen Fähigkeiten und traditionellen Wurzeln des Gesundbleibens wieder zu entdecken und zu kultivieren und anschließend mit der westlichen Medizin zu kombinieren.

Es ist ein Projekt der Liebe und des Mitgefühls, indem wir durch unser Handeln auch für unser Seelenwohl und unsere Herzensliebe etwas tun. Wir tun dies für uns und unsere Kinder, denn sie sind unsere Zukunft.

Es bringt heutzutage nicht sehr viel, Geld an arme Leute direkt zu geben. Wer etwas tun möchte, sollte in gemeinnützige Projekte investieren, von denen viele etwas haben. Hilfe zur Selbsthilfe ist auch hier das Motto, um der ladakhischen Bevölkerung die Möglichkeit zu einem besseren Lebensstandard zu geben. Es wäre schon schön zu wissen, dass keine einzige Person im Winter mehr frieren müsste.

Reden ist „Silber“, Handeln ist „Gold“. Das ist der Slogan des Erfolgs für die Menschen!

Aus diesem Grund wurde schon bereits im August 2003 der Grundstein für den Kindergarten gelegt.

Spätestens, wenn die Kinder des Kindergartens mit sechs Jahren in die Schule müssen, sollte der Bau der Schule auch fertiggestellt sein.

Das weitere Projekt hängt sehr stark von den finanziellen Mitteln ab, die zur Verfügung stehen. Das Kloster wurde bisher komplett mit Eigenmitteln finanziert. Wir hoffen, dass durch die Gäste des Klosters viel Unterstützung erfolgt.

Weiterhin ist JEDER willkommen, seine Gedanken, Wünsche und Bares in das Projekt einzubringen.

Jeder ist auch willkommen vor Ort direkt das Projekt zu begleiten, zu begutachten und sein Geld direkt für einen bestimmten Zweck zu stiften.

Ich freue mich auf jeden Besucher und garantiere schon jetzt viel Glück und Freude bei den Menschen im Land des Himmels.

So soll es sein! Willkommen!!

Julley!!

Wer helfen will, kann mir gerne ein Mail an  schicken

Dankeschön!


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